Hannover | Neubaugebiet Kronsrode

Die gebaute Entscheidung liegt hier im Zusammenführen von Tragwerk, Wärmeschutz, Lärmschutz und Förderlogik zu robusten, alltagstauglichen Wohnbauten.

Gedacht.

Kronsrode ist mehr als ein Neubaugebiet. Hier wurde ein zusätzliches, autarkes Gebiet geschaffen, das nicht einfach nur den Stadtraum auf eine erweiterte Fläche ausdehnt.

Am südöstlichen Rand Hannovers entstehen auf rund 53 Hektar drei Quartiere mit zentralen Plätzen, einem verbindenden Stadtteilpark und Raum für etwa 8.000 Menschen. Geplant sind rund 4.000 Wohnungen sowie Grundschule, Kitas, Einzelhandel, Gastronomie und weitere Angebote des täglichen Lebens. Entschieden wurde sich hier für einen Stadtteil der kurzen Wege im Übergang zwischen Stadt und Landschaft.

Geplant.

Die eigentliche gebaute Entscheidung liegt in der Konsequenz, mit der Kronsrode als vernetztes Quartier gedacht wird. Das Gebiet knüpft an die ökologischen und sozialen Standards des Kronsbergs an und führt sie weiter – mit vorgegebenen Effizienzstandards, qualitätssichernder Begleitung der Planung und Bauausführung sowie Anforderungen an gesundheits- und umweltverträgliche Baumaterialien. Hinzu kommen Starkregenvorsorge, grüne Freiräume und barrierefrei gedachte Aufenthalts- und Bewegungsflächen.

Bei den von GRBV bearbeiteten Baufeldern zeigt sich dieser Anspruch im Konkreten: Tragwerk, Wärmeschutz, Schallschutz und Förderfähigkeit werden nicht getrennt behandelt, sondern als zusammenhängende Aufgabe verstanden. So wird aus Wohnungsbau ein belastbares System für Alltag, Klima und Nutzung.

 

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Gebaut.

Gebaut wird in Kronsrode deshalb mehr als Wohnraum. Gebaut wird eine Entscheidung für Mischung statt Monostruktur und für einen Stadtteil, der von Beginn an Infrastruktur, Freiraum und soziale Nutzung mitdenkt. Genau darin zeigt sich Zukunftsverantwortung: nicht in der Größe des Projekts, sondern in der Sorgfalt, mit der Wachstum alltagstauglich, ressourcenbewusst und langfristig tragfähig organisiert wird.